Der Artikel über Sizzla’s Aufrtitt am Chiemsee Reggae Summer im Wochenblatt (Chiemgau) stellt den Protest gegen den homophoben Musiker als “überzogen” dar. Ich finde: Es ist nicht überzogen, zu kritisieren, wenn jemand auftritt, der in mehreren Liedern dazu aufruft Homosexuelle zu töten - kultureller Hintergrund hin oder her. Ich versuche einen differenzierten Blick auf die Sache zu haben. Aufruf zur Tötung von Mitmenschen ist aber einfach unter der Gürtellinie - schlimm genug, dass man hier überhaupt erst anfangen muss zu diskutieren. Und auch mit “freier Meinungsäußerung” hat das nichts zu tun. Sie ist in den Rechtswissenschaften nur so lange okay, bis jemand beleidigt oder bedroht wird.
Zwar hat Sizzla einen Vertrag unterzeichnet, dies in Übersee zu unterlassen (schlimm genug, dass dies überhaupt nötig ist!) - aber dennoch wird Homophobie und Hass auf Homosexuelle so in die Breite gebracht und verharmlost, sei es beispielsweise nur, wenn sich jemand nach dem Konzert die CD’s des Musikers besorgt. Es geht hier gar nicht so sehr um Sizzla selbst. Es geht um eine bewusste Entscheidung der Veranstalter und um eine Verharmlosung von Gewaltandrohungen und Homophobie. Sizzla ist ein notorischer Hass-Sänger, der wiederholt zu Gewalt und Mord an Schwulen aufgerufen hat - das ist den Veranstaltern bekannt.
Wir bleiben dabei: Boykottiert die Veranstaltung!

32 Kommentare
Ihre Aktion gegen Sizzla ist ungerechtfertigt u übertrieben.
Ich habe selber eine Behinderung im Gesicht u wurde auch schon oft verspottet.Auch von Homosexuellen. Mir hilft auch keiner wenn mich jemand auslacht & ich habe keine Lobby hinter mir.
Ich bitte sie ihre Haltung zu überprüfen , sich genauer über diese Sache zu informieren bevor sie Leute aufrufen für einen Boykott.
Ich werde die Grünen nun nicht mehr wählen.
Gruss
Kay
Lieber Kay,
danke für Ihre Nachricht. Ich respektiere natürliche Ihre Entscheidung, Grün nicht mehr wählen zu wollen. Darum geht es aber nicht.
Es ist falsch zu glauben, dass es sich hier um eine Lobby Geschichte handelt. Es ist nie in Ordnung, einen Musiker auf eine Riesenbühne mit vielen tausend ZuhörerInnen zu setzen, der dieses Menschen verachtende und Homophobie verharmlosende Gedankengut verbreiten wird. Aber es geht auch nicht um Sizzla: Dem ist es nämlich wurscht, ob 20 Leute weniger vor der Bühne stehen. Seine kulturell begründete Gesinnung wird er deshalb nicht aufgeben. Um wen es geht, sind die Veranstalter. Diese merken offensichtlich erst dann, dass sie einen Fehler gemacht haben, wenn die Einnahmen zurück gehen. Deshalb: Boykott und viele viele Briefe an die Veranstalter - und weitersagen!
übrigens: In dem Wochenblatt-Artikel wird auch Gentleman’s Interview in der “taz” erwähnt. Nun distanziert er sich von diesen Aussagen im Gespräch mit laut.de: “Ich finde auch, dass man homophoben Sängern und denen, die solche Hasstiraden verbreiten, keine Plattform geben sollte. Wie gesagt: So sehr ich auch die ganzen anderen 80 Prozent von Sizzlas Songs liebe, kann ich nicht mehr hinter ihm stehen. Ich kann ihm auch nicht mehr den Rücken freihalten, wie ich das versucht habe, indem ich immer gesagt habe: Ey, ihr dürft nicht nur das sehen. Aber mittlerweile seh’ ich eben auch die andere Seite. Man kann eine Meinung ja auch ändern, man reift ja auch.” und “Natürlich gibt es einen Unterschied in den homophoben Texten. Es gibt Künstler, die einfach sagen: Das lässt sich mit meiner Religion nicht vereinbaren. Das, finde ich, muss man akzeptieren. Dann gibts aber Künstler, die sagen: Nimm’ die Knarre und erschieß’ sie. Dagegen muss man natürlich vorgehen. Da ist es auch völlig okay, wenn man Auftrittsverbote erteilt. Aber das alles über einen Kamm zu scheren und die ganze Musik in Mitleidenschaft zu ziehen - da hab’ ich einfach versucht, zu vermitteln.” Nachzulesen auf: http://www.laut.de/Gentleman
Ich hoffe, dass Sie Ihre Einstellung zu Sizzla noch einmal überdenken. So sehr ich mich freue, dass wie in Übersee dieses Festival immer hatten, so sehr bedaure ich es, dass Musiker eingeladen wurden, die offen Hass auf homosexuelle Mitmenschen propagieren. Es wäre anders, wenn Sizzla (wie viele andere Reggae Künstler auch) den “Reggae Compationate Act” unterzeichnet hätte und auch dazu stehen würde. Er hat seine Unterschrift öffentlich widerrufen: „I did not sign any papers, it is just an agreement I have with certain promoters – it is their system. I cannot stop singing those songs because there is a message in those songs which people should hear.“
Für die Zukunft wünsche ich Ihnen im Speziellen, dass Sie nicht mehr verspottet werden und dass Ihre Mitmenschen sich für Sie einsetzen, wenn es doch einmal der Fall sein sollte.
Alles Gute,
Sabine
Hallo Sabine,
Vielen Dank für die Antwort.
Ich bin für Meinungsfreiheit, Kulturelles Gedankengut & andere Kulturen u deren Einstellung zu respektieren. Dazu ghört auch das es Menschen gibt die diese Art von Sexualität (Homosexualität) nicht gut finden. Diese Menschen haben auch das Recht es sagen zu dürfen ohne ihnen gleich Homophobie zu unterstellen.
Es ist nun mal nicht jeder Mensch s Lebensweise.
Genauso wie ich zu akzeptieren habe das nicht jeder mit meinem Aussehen klar kommt. Wenn mich Leute auslachen kann ich auch nicht gegen jeden Boykottieren & Parteien benutzen für meine Zwecke.
Also für mich ist das Lobby was da läuft.
Und teilweise finde ich es auch schon rassistisch.
Jeder Mensch muss sagen können was er denkt ,, ist es nicht mehr an dem ,,, dann willkommen in der DDR. Da durfte man auch nicht alles sagen.
Ich kann ihre Meinung überhaupt nicht teilen.
Sie verstehen diese Musik überhaupt nicht.
Ich habe mal auf queer.de geschrieben. Und von dieser Seite bekam ich nur diese Antwort von einem gewissen Chris.
” Es gibt eine Hackrangordnung ”
das stehst du noch über uns.
Du kannst froh sein das du die Behinderung im Gesicht hast ,, da haben die Menschen noch Mitleid mit dir , bei uns homosexuellen ist das noch schlimmer.Am Ende waren bekamm ich nur Beschimpfungen.
Finde ich schon krass diese Antwort.
Hackrangordnung ,, ohne Worte
und das kam von queer.de einer homosexuellen Aktivisten Gruppe.
und für solche Leute setzen sie sich ein.
die so dumm denken.
Ich liebe Sizzla s Musik, jedes Lied von ihm.
Und bleibt auch so.
Ich glaube das sie sich mit ihrer Aktion mehr schaden als nützen.
Grüsse
Kay
@Kay: Ich finde die Argumentation nicht schlüssig. Es ist ein Unterschied, ob ich ein Festival organisiere und Einfluss drauf habe, wer da auftreten darf, denn damit nehme ich eine Haltung in der Öffentlichkeit ein. Es ist eben eine Entscheidung, die ich treffe, ob ich Leuten, die diskriminieren, eine Bühne gebe, damit selbst Geld verdiene und den Künstler unterstütze. Dein Beispiel, was du oben anführst, dass du auch selbst diskriminiert wirst, müsste also, wenn man es vergleichen will, so lauten: “Bei einer Veranstaltung treten Leute auf, die Leute mit Behinderung diskriminieren.” Ich glaube das fändest du auch nicht gut und überleg mal, ob du da einen Boykott-Aufruf nicht gerechtfertigt fändest.
Man kann ja nur eine Karte fürs ganze Chiemsee-Reggae kaufen und als Einzelperson kann ich mich eben nur entscheiden…zahle ich (und damit für alle) oder nicht! Wenn Sabine zu dem Entschluss kommt, dass man eben dadurch eine unhaltbare Position mit vertritt, die nicht mehr tragbar ist, dann ist Boykott nur die logische Konsequenz. Das kann man natürlich auch anders sehen - bspw. wäre auch eine Möglichkeit den Protest auf das Festival-Gelände zu tragen (damit profitiert aber der zu kritisierende Künstler und die VeranstalterInnen auch vom Eintritt).
Ich finde es auch absolut falsch Opfer von Diskriminierung gegeneinander auszuspielen. Wenn du wegen was auch immer diskriminiert wurde, von wem auch immer, dann ist das Scheiße und das sollte auch immer so klar gesagt werden. Aber dabei spielt auch die sexuelle Orientierung der diskriminierenden keine Rolle. Wenn die Welt besser werden soll und Diskrimierung geächtet werden soll, dann müssen wir überall gemeinsam das angehen.
Alltagsdiskriminierung ist ein massives Problem und ich glaube, dass die GRÜNEN da im Vergleich zu anderen Parteien sehr vielfältig dagegen vorgehen: Förderung der Inklusion in der Schule, Eintreten für unterschiedliche Lebensentwürfe (Gleichstellung von Homosexuellen, Einsatz für Transgender, Alternative Familienmodelle), Diskriminierung aufgrund des Geschlechts - Kampf für Geschlechtergerechtigkeit, Kampf gegen Diskriminierung von Menschen mit Migrationshintergrund und Förderung von Diversity Management. Wenn man jetzt eine Sache herausgreift, heißt das noch nicht, dass es das andere nicht gibt!
Viele Grüße
Stephan
Hallo Kay,
hab eben erst gesehen, dass du noch was neues geschrieben hast.
“Ich bin für Meinungsfreiheit, Kulturelles Gedankengut & andere Kulturen u deren Einstellung zu respektieren.”
Also Meinungsfreiheit kann ich unterstützen. Ich bin auch für Meinungsfreiheit, aber ich unterstütze damit doch noch lange nicht alle Meinungen und es gehört eben auch dazu, dass ich sagen kann, dass ich eine Meinung eines Künstlers so scheiße finde, dass ich damit die ganze Veranstaltung in Frage stelle, weil der Grund für mich so gewichtig ist, dass man Konsequenzen ziehen muss. Es steht ja außer Frage, dass andere das auch anders sehen können.
Bei den “Kulturen” sehe ich das etwas anders. Den “kulturalistische Ansatz” finde ich gefährlich, weil man ganz leicht andere für seine eigenen Ansichten verantwortlich macht. Es gibt sicherlich immer Werte, die eine Mehrheit einer Gemeinschaft vertritt, aber das entscheidene ist, wie mit anders handelnden und anders denkenden umgegangen wird. Wer zum Mord gegen Menschen aufruft, hat für mich immer eine Grenze überschritten!!! Wenn das gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist, umso mehr. Du schreibst ja selbst, dass “deren Einstellung zu respektieren” ist. Aber gerade dagegen verstößt ja der Hass gegen Homosexuelle. Die Personen, die sich auf die Meinungsfreiheit berufen und Toleranz für ihre Position einfordern, sind eben nicht tolerant ggü. der Einstellung der Homosexuellen.
Haben intolerante Menschen die gleiche Toleranz verdient, wie Personen, die einfach nur so leben wollen, wie sie das selbst wollen? Meiner Meinung nach besteht da schon ein Unterschied, weil die intoleranten Menschen, die Homosexuelle diskriminieren, eben ganz nicht Toleranz als Grundlage haben, sondern andere diskriminieren wollen.
Keine Toleranz der Intoleranz!!!
Hallo Sabine,
Wenn ein Mensch in der Öffentlichkeit einen anderen Mensch hänselt , hat dieser auch einen Einfluss in der Öffentlichkeit. Weil es findet in der Öffentlichkeit statt. Und ich muss auch damit klarkommen
Und ich finde es , das es schon einen Unterschied gibt zwischen einer Lebensweise und einer Behinderung.
Die Behinderung kann man nicht verbergen. (LKGS - siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Lippen-Kiefer-Gaumenspalte + nur einem Ohr.
Eine sexuelle Lebensweise schon.
Hier geht es um eine Lebensweise die , manche Menschen nicht gutheisen.
Nicht um Behinderung.
Und wenn jemand die Behinderung nicht akzeptiert, ist sein Problem.
Wie gesagt , ich bin für Meinungsfreiheit, kulturelle Freiheit für alle Menschen. Egal ob die Meinung einem passt oder nicht.
Mit Boykott erreicht man gar nichts, im Gegenteil.
Ich glaube man erreicht mehr, wenn sie zum Beispiel in Jamaica soziale Projekte für Schulen, Kindern in Arumt zu helfen usw zu unterstützen würden,,was Sizzla & andere Reggaeartists auch tun. Wasserrohleitungen in Ghetto verlegen,, Schulen zu unterstützen.
Ich finde da würden sie mehr erreichen als jamaikanische Reggae Künstler zu boykottieren.
Schule ist Bildung. Und Bildung hilft dieser Welt mehr als Boykottaufrufe.
In diesem Sinne
Grüsse
Kay
Hier findet man einen sehr guten Link wie ich finde ,, wo man zB sich einbringen kann.
http://www.helpjamaica.org/
Grüsse
Kay
@Kay: Nochmal zu einem Auszug von einem Beitrag: “und das kam von queer.de einer homosexuellen Aktivisten Gruppe. und für solche Leute setzen sie sich ein. die so dumm denken.”
Ich finde es nicht gut, wenn man von einer Meinung einer Person auf eine ganze Gruppe schließt. Differenzierung ist notwendig. Und zum Gegeneinander ausspielen von Diskriminierungen habe ich oben schon was geschrieben.
Die Ansicht von diesem Chris teile ich auch nicht. Alle Menschen, die diskriminiert werden und darunter leiden, haben es verdient, dass man sich gegen ihre Diskriminierung einsetzt.
Ich stimme dir zu, dass es einen Unterschied zwischen einer Behinderung, die man nicht verstecken kann und einer Lebensweise gibt. Aber ich weiß jetzt nicht, was man daraus ableiten soll? Wir müssen uns gegen jede Form von Diskriminierung stellen!
Sich für eine bessere Schulbildung einzusetzen begrüße ich auch, was aber nicht heißt, dass ich Hass gegen Homosexuelle unterstützen bzw. der Bau von Schulen mich darüber hinwegsehen lässt, womit Personen die Schulen finanzieren. Und wo kommen wir hin, wenn man erst Geld mit Hasstiraden verdient und davon dann Schulen baut.
Ich will auch nicht, dass alle Menschen Homosexualität gutheißen. Genausowenig wie alle Heterosexualität oder andere Lebensweisen gutheißen sollen. Aber ich will genausowenig, dass man irgendjemand deswegen verurteilt. Und es ist für mich auch ein Unterschied, ob jemand in einem Liedtext unterbringt: “Für mich persönlich ist Homosexualität nichts.” oder ob man singt: “Killt alle Homosexuellen.”
Und es geht eben jetzt darum, ob man auch solche Leute, die zum Mord gegen Homosexuelle aufgerufen haben, durch einen Kauf einer Karte unterstützen will oder nicht.
Viele Grüße
Stephan
Hallo Stephan,
ok , dann beendet diesen Boykott. Weil das richtet sich gegen einen Menschen. bzw sogar gegen ein ganzes Festival. Und man bringt die Reggae Music in ein schlechtes Licht was nicht so ist.
Man muss auch die Gründe sehen warum es diese Abneigung gegen Homosexuelle gibt.
Zu Kolonialzeit haben Sklavenhalter sich kleine Jungs gehalten.
Zur Bestrafung von Sklaven hat man vor den Augen der Sklaven die bestraften Sklaven bzw. Männer vergewaltigen lassen.
usw
Ich glaub die Zeiten müssten vorbei sein , uns das recht zu nehmen und uns anzumaßen , wie Africaner zu leben , denken oder gar zu singen haben.
Wir haben einfach kein Recht dazu.
Dazu kommt der religiöse Einfluss.
Der weisse Mensch hat schon genug Schaden in Africa angerichtet.
Die Bibel und deren Druckereien werden von euch auch nicht boykottiert, oder gar der Papst.
Ich seh auch das Sie Reggae Musik gar nicht verstehen.
Man kann die Texte nicht 1 zu 1 ins deutsche übersetzen.
Im Dancehall werden drastische Worte benutzt um eine Sache auszudrücken.
Es ist verbal u metaphorisch gemeint.
Und die Freiheit muss man jedem Menschen zugestehn.
Dazu kommt das Homosexualität mit 10 Jahren Gefängnis bestraft wird ,, laut jamaicanischem Gesetz.
Starten Sie Bündnis 90 die Grünen doch mal ein Projekt gegen Armut in Jamaica , anstatt ihre Kraft unnötig in einem Boykottaufruf zu stecken.
Wo sind die Projekte ihrer Partei gegen die Armut u für Schulbildung in Jamaica.
Grüsse
Kay
Hallo Leute
ich denke, dass von Deutschland aus genug Gelder ins Ausland fließen.
Und das hat ja nun auch gar nichts mit den Gesetzen unseres Landes zu tun.
Wie Frau Ponath schon richtig zitiert: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Insofern halte ich es für falsch, -egal welchen Künstlern auch immer- ein Podium zu geben, die sich gegen eine Gruppe Menschen stellt und mit Morddrohungen überhäuft, genauso wenig würde ich wegsehen, wenn dich jemand wegen deines Gesichts angreift und beleidigt. ^^
Des weiteren ist Sizzla leider auch politisch auf dem Holzweg: er unterstützt Mugabe. Und spätestens da DARF man nicht mehr wegsehen.
In jedem Land der dritten Welt herrschen unbeschreibliche Zustände. Ich denke, ein Sizzla lebt da noch recht gut mit seinen Einkünften als Musiker. Umso unverständlicher für mich, dass er nicht das ganze positive, das er von seinen Fans entgegengebracht bekommt, 1:1 umsetzt, sondern so zerfressen von Hass immer noch seine … parolen unters Volk bringt!
Ein ganz klares NEIN DANKE von mir. Und auch ich tu mein möglichstes, um ihn nicht hier im Chiemgau sehen zu müssen. Ich würde mich schämen vor meinen Berliner Bekannten, die erfolgreich dafür demonstrierten, dass er in Berlin zb nicht auftreten durfte. Was völlig gerechtfertigt war.
Schönen Abend
Elke
Hallo Kay.
> Und man bringt die Reggae Music in ein
> schlechtes Licht was nicht so ist.
Kausale Zusammenhänge nicht durcheinander bringen: das entstandene schlechte Licht resultiert aus den Texten und nicht daher, dass es Leute gibt, die auf diese Texte aufmerksam machen.
> Man muss auch die Gründe sehen warum es
> diese Abneigung gegen Homosexuelle gibt.
Völlig irrelevant. Mich interessieren auch nicht die Ausflüchte die mir irgendwelche Rassisten oder Antisemiten erzählen wollen, wenn es um die Rechtfertigung ihrer diskriminierenden Ideologie geht.
> Ich glaub die Zeiten müssten vorbei sein ,
> uns das recht zu nehmen und uns anzumaßen ,
> wie Africaner zu leben , denken oder gar zu
> singen haben.
Afrikaner? Du meintest wohl eher Jamaikaner, oder? Wollen hier ja schließlich keine biologistische Blutlinien-Ideologie verbreiten…
> Dazu kommt der religiöse Einfluss.
Religiös motivierte Diskriminierung geht also klar?
> Der weisse Mensch hat schon genug Schaden in
> Africa angerichtet.
Nochmal, weil sich das wie so ein roter Faden durch deine Argumentation zieht: Jamaika liegt nicht in Afrika oder ist bei dir jeder Schwarze, unabhängig von seiner Staatsbürgerschaft, automatisch Afrikaner? Einen US-Bürger, dessen Urur-Großeltern irgendwann von Deutschland in die USA ausgewandert sind würdest du ja auch nicht als Europäer bezeichnen, oder?
> Die Bibel und deren Druckereien werden von
> euch auch nicht boykottiert, oder gar der
> Papst.
Oh doch, das werden sie - zumindest was mich persönlich betrifft. Ich bin aus dem ganzen Verein sogar bereits vor langer Zeit ausgetreten und hab an den religiösen Hokuspokus sowieso noch nie geglaubt.
> Es ist verbal u metaphorisch gemeint.
> Und die Freiheit muss man jedem Menschen
> zugestehn.
Das ist doch ein Totschlagargument, das ich dann für jeglichen Inhalt verwenden und danach verhindern könnte, dass sich Leute kritisch mit den Inhalten auseinander setzen.
> Dazu kommt das Homosexualität mit 10 Jahren
> Gefängnis bestraft wird ,, laut
> jamaicanischem Gesetz.
Ja, Schweinerei!
> Starten Sie Bündnis 90 die Grünen doch mal
> ein Projekt gegen Armut in Jamaica , anstatt
> ihre Kraft unnötig in einem Boykottaufruf zu
> stecken.
Der Aufruf ist nicht unnötig sondern dringend notwendig.
> Wo sind die Projekte ihrer Partei gegen die
> Armut u für Schulbildung in Jamaica.
Und worin besteht jetzt dabei der Zusammenhang mit Sizzlas Homophobie?
Hallo Elke,
ich bin für meinungsfreiheit.
woher hast du das mit mugabe,,,
hast du eine zuverlässige quelle? ich meine außer der staatlichen aus zimbbawbe. und sie staatlichen quellen sind ja nicht wirklich glaubwürdig.
und zu dem “Ein ganz klares NEIN DANKE von mir. Und auch ich tu mein möglichstes, um ihn nicht hier im Chiemgau sehen zu müssen. “”
kann ich nur sagen:
DANN GEH NICHT HIN auf Chiemsee Festival!!!!
Es wird keiner gezwungen dort hinzugehen.
Für mich ist diese Hetze gegen Sizzla ungerechtfertigt.
Sizzla ist kein Murder!!!
Wie wärs denn mal mit Smash Arbeitslosigkeit?
Hallo Tucke,
> Kausale Zusammenhänge nicht
> durcheinander bringen:
> das entstandene schlechte Licht
> resultiert aus den Texten
> und nicht daher,
> es Leute gibt,
> die auf diese Texte
> aufmerksam machen.
Das schlechte Licht kommt von solchen Leuten wie Dir Tucke , die Reggae Texte & Music gar nicht verstehen u nur sich profilieren wollen auf kosten anderer . Sonst würdest du von diesen dummen kommentaren ablassen.
> Völlig irrelevant.
> Mich interessieren auch
> nicht die Ausflüchte
> die mir irgendwelche
> Rassisten oder
> Antisemiten erzählen wollen,
> wenn es um die Rechtfertigung
> ihrer diskriminierenden Ideologie geht.
Sollte dich aber interessieren. Du kannst es nicht ignorieren.
> Afrikaner? Du meintest
> wohl eher Jamaikaner, oder?
> Wollen hier ja schließlich
> keine biologistische
> Blutlinien-Ideologie verbreiten…
Na woher kommen die Menschen aus Jamaica?
Aus Africa !!!! Nachfahren ehemaliger Sklaven..
ich sehe du hast keine Ahnung
soviel dazu.
>> Das ist doch ein Totschlagargument, das ich >> dann für jeglichen Inhalt verwenden und
>> danach verhindern könnte,
>> dass sich Leute kritisch mit
>> den Inhalten auseinander setzen.
Schwachsinn was du hier ablässt tucke!
Mit den 10 Jahren Knast , es ist nun mal jamaicanisches Gesetz. Wie du das findest interessiert nicht. Es ist jamaicanisches
Gesetz.
Euer Boykottaufruf gegen Sizzla ist total daneben ungerechtfertigt und teilweise schon rassistisch.
>Und worin besteht jetzt dabei der >Zusammenhang mit Sizzlas Homophobie?
Kannst du nicht lesen ? Tucke ?
Sizzla ist kein Murder !
& Sabine Ponath : Wo bleiben mein Antworten?
auf diese frage zu beispiel ?
Starten Sie Bündnis 90 die Grünen doch mal ein Projekt gegen Armut in Jamaica , anstatt ihre Kraft unnötig in einem Boykottaufruf zu stecken.
Wo sind die Projekte ihrer Partei gegen die Armut u für Schulbildung in Jamaica.
SMASH GAY LIE !!!!
und nochmal an elke & frau ponath,, ihr schreibt:
>>Die Würde des Menschen ist unantastbar
Was ist mit Sizzla s Würde ? die kann man antasten.
Ich sage: Freiheit ist immer die Freiheit der anders Denkenden.
grüsse
kay
Kay,
Ich bitte Sie aus zwei Gründen, in diesem Forum nun Ruhe zu geben.
Erstens sind uns Ihre Argumente nun hinreichend bekannt und wir werden nicht auf einen Nenner kommen.
Zweitens sind homophoben Äußerungen, wie “Smash Gay Lie” nicht mit der Netiquette (http://sabine-ponath.de/netiquette/) dieses Blogs vereinbar. Sie sind eine ungerechtfertigte Beleidigung und Unterstellung und haben mit Sachlichkeit nichts mehr zu tun.
Vielen Dank für Ihr Verständnis,
Sabine Ponath
Ihre Antworten:
Sie schreiben hier einem Kreisverband, der natürlich nur regionale Politik betreiben kann. Wir als regionaler Verband betreiben keine Schulpolitik in Jamaica oder Projekte gegen Armut in Jamaica. Beides sind sehr wichtige Themen - übersteigen jedoch die Handlungsfähigkeit eines Kreisverbandes.
Für Ihre Anliegen wenden Sie sich am Besten an die Bundespolitik mit Schwerpunkt Außenpolitik. Die AnsprechpartnerInnen finden Sie unter folgendem Link:
http://gruene-bundestag.de/cms/internationales/rubrik/0/88.internationales.html
Mit der Buchung Sizzlas der Veranstalter des Reggae Summers hat das jedoch nichts zu tun. Sie vergleichen Äpfel mit Birnen.
Eine bessere Aufklärung über die gravierenden Probleme Jamaicas wäre zum Beispiel durch die Einladung von Aktionsbündnissen und NGO’s wie etwa Amnesty International (http://www.amnesty.org/en/region/jamaica) möglich. Das werden wir den Veranstaltern vorschlagen.
Ich bitte Sie unsere Meinung zu respektieren und wie bereits oben geschrieben von weiteren Meldungen abzusehen.
Mit freundlichen Grüßen,
Sabine Ponath
Hallo Kay,
letzter Kommentar meinerseits auf dich:
> Das schlechte Licht kommt von solchen Leuten
> wie Dir Tucke , die Reggae Texte & Music gar
> nicht verstehen u nur sich profilieren wollen
> auf kosten anderer . Sonst würdest du von
> diesen dummen kommentaren ablassen.
Hast du eigentlich in meinem vorausgegangenen Kommentar den Begriff “kausal” registriert und auch verstanden? Nur weil du eine falsche Behauptung wiederholst, wird sie jedenfalls nicht richtiger.
> Sollte dich aber interessieren. Du kannst es
> nicht ignorieren.
Doch kann ich, nämlich dann wenn es um Rechtfertigungsversuche geht. Wenn ich soziologische oder psychoanalytische Ursachenforschung betreibe, dann kann ich mir derartige Faktoren natürlich ansehen, für die Einschätzung und Bewertung einer politischen Position sind sie jedoch gänzlich unwichtig.
> Na woher kommen die Menschen aus Jamaica?
> Aus Africa !!!! Nachfahren ehemaliger
> Sklaven.. ich sehe du hast keine Ahnung
> soviel dazu.
Nein, sie kommen aus Jamaika und sind Jamaikaner. Wie schon vorher erwähnt: einen US-Bürger mit deutschen Vorfahren bezeichnest du ja auch nicht als Europäer, warum tust du es dann bei Schwarzen in Jamaika? Reflex? Ein Schelm wer böses dabei denkt.
> Mit den 10 Jahren Knast , es ist nun mal
> jamaicanisches Gesetz. Wie du das findest
> interessiert nicht. Es ist jamaicanisches
> Gesetz.
Und das darf ich nicht kritisieren weil warum genau?
> Kannst du nicht lesen ? Tucke ?
> Sizzla ist kein Murder !
Doch kann ich, danke der Nachfrage! Hat allerdings nicht meine Frage beantwortet worin genau der Zusammenhang zwischen einem Projekt gegen Armut in Jamaika und Sizzlas Homophobie liegt.
> Euer Boykottaufruf gegen Sizzla ist total
> daneben ungerechtfertigt und teilweise schon
> rassistisch.
Nochmal: daneben sind Sizzlas Texte und jemand der die Bewohner Jamaikas als Afrikaner bezeichnet, nur weil sie schwarz sind und Vorfahren haben, die irgendwann mal aus Afrika kamen, sollte ganz, ganz vorsichtig mit Vorwürfen wie “Rassismus” sein.
Kay
“Ich bin für Meinungsfreiheit, Kulturelles Gedankengut & andere Kulturen u deren Einstellung zu respektieren. Dazu ghört auch das es Menschen gibt die diese Art von Sexualität (Homosexualität) nicht gut finden. Diese Menschen haben auch das Recht es sagen zu dürfen ohne ihnen gleich Homophobie zu unterstellen.”
Was ist es denn sonst, wenn nicht Homophobie???????
Wenn Dich jemand nicht mag, weil Du komisch aussiehst, ist das dann ok, obwohl Du nichts dafür kannst?
Du willst hier nur Homophobie legalisieren und gegen Schwule hetzen, was Du mit Deinem “Smash Gay Lie” deutlich unterstreichst.
Im Übrigen glaub ich auch nicht, dass Homosexuelle Dich wegen Deines Aussehens verspottet haben, sondern wegen Deiner Art, mit der Du auf diese reagiert hast.
Im Übrigen hast Du sehr wohl eine Lobby, die sich gegen die Diskriminierung von Behinderten einsetzt, aber vielleicht ist bei Dir ja schon Hopfen und Malz längst verloren, nicht weil Du angeblich behindert bist, sondern weil Du ein homophober Rassist bist, vom Leben total enttäuscht musst Du halt irgendwem die Schuld geben und somit läßt Du Deinen Frust halt an Homosexuellen aus.
Übrigens, zu Zimbabwe gibt’s sehr wohl noch andere Infoquellen, aber ich hab das Gefühl, Du bist nicht fähig, diese wirklich zu suchen und zu finden, aus welchen Gründen auch immer.
)
Aber es gibt genügend NGOs und auch von der UN und anderen internationalen und supranationalen Institutionen (Erklärung “supranationale Institutionen” extra für Dich: ein Verbund mehrerer Nationalstaaten der direkte Weisungsbefugnis gegenüber den Bürgern und Behörden/Institutionen seiner Mitgliedsstaaten hat), die auf ihren Web-Seiten über die tatsächliche Lage in Zimbabwe berichten.
Aber um Dir die Arbeit abzunehmen, schau mal unter HaMuPa: http://www.nordsuedforum.de/hamupa/home/index.shtml
München und Harare sind nämlich Partnerstädte, auch wenn das seit dem Durchdrehen von diesem Mugabe-Wirrkopf ziemlich auf Eis liegt.
Ansonsten hier noch eine Google Ergebnis-Seite zu dem Thema:
http://www.google.de/search?as_q=Zimbabwe+M%C3%BCnchen&hl=de&client=firefox-a&hs=8rf&rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&num=100&btnG=Google-Suche&as_epq=&as_oq=&as_eq=&lr=&cr=&as_ft=i&as_filetype=&as_qdr=all&as_occt=any&as_dt=i&as_sitesearch=&as_rights=&safe=images
(Uii, der Link ist aber lang
Und wo wird Sizzlas Würde verletzt, wenn er nicht auftreten darf, weil er rassistische und homophobe Äußerungen, mit denen er andere Menschen entwürdigt?
Mit dem gleichen Argument könntest Du Dich für den Auftritt von “Störkraft” und anderen braunen Hohlbratzen stark machen!
Du bist echt ein Vogel, der sich selbst abgeschossen hat.
Sabine hat mir verboten in diesem forum zu posten.
Damit hat sich das wohl erledigt hier!
Das hat nichts aber auch gar nichts mit demokratie zu tun was ihr hier veranstaltet!
Jeder der lesen kann, hat gesehen, dass ich nichts verboten habe, sondern darum “gebeten” habe. In 11 Kommentaren Ihrerseits ist Ihre Meinung deutlich geworden, in jeder weiteren Meldung wiederholen Sie sich lediglich. Deshalb bitte ich Sie jetzt ganz einfach, Ruhe zu geben. Wir wissen jetzt, was Sie von dem Boykott halten.
Der andere Ausspruch hingegen verstößt schlicht und ergreifend gegen die Netiquette.
Mit endgültig freundlichen Grüßen.
Sabine Ponath.
(Mit Demokratie hat ein Blog übrigens generell per definitionem nichts zu tun.)
Ihr habt mir fragen gestellt ich habe geantwortet. Dieses Recht müsst ihr bitte denen die nicht eurer Meinung sind zugestehn.
Es geht doch nicht das sie mir was vorwerfen u ich darf nicht antworten.
Und ich finde schon das Demokratie ein hohes Gut ist und auch in einem Blog nicht verboten werden darf.
http://nehandaradio.com/2010/03/01/transcript-of-interview-with-sizzla/
hier ein Original-Interview, lieber Kay, damit dürften auch die letzten Zweifel ausgeräumt sein
Murder inna Dancehall
„Gegen Sexismus und Homophobie auf dem „Chiemsee Reggae Summer“ und überall!
Wie schon in den letzten Jahren macht das Chiemsee Reggae Summer mit offen homophoben Künstlern auf sich aufmerksam. 2008 und 2000 Beeny Man („I‘m dreaming of a new Jamaica, come to execute all the gays“1), 2007 Capleton („Fire bun batty bwoy!“ „Das Feuer möge den Schwulen verbrennen!“2 2000 und 2004 Buju Banton, der im Juli 2004 auf Jamaika an einem schwulenfeindlichen Übergriff persönlich beteiligt war3 und 2009 t.o.k. („from dem a par inna chi chi man car Blaze di fire mek we bun dem!!!! (Bun dem!!!!)“ „Sollten sie zusammen in einem Schwulen-Auto sitzen, Entfesselt das Feuer, lasst sie uns verbrennen! (verbrennt sie!)4.
Für das diesjährige Festival wurde Sizzla angekündigt. Sizzla hat zwar offiziell den so genannten Reggae Compassionate Act unterzeichnet, welcher aussagt, dass sich alle Unterzeichner_innen von homophoben Inhalten distanzieren, aber in einem Interview der Sunday Mail , publiziert am 28. Februar 2010, erklärte Sizzla: „I did not sign any papers, it is just an agreement I have with certain promoters – it is their system. I cannot stop singing those songs because there is a message in those songs which people should hear.“ (in etwa: „Ich habe keine Dokumente unterzeichnet, es ist lediglich eine Vereinbarung mit bestimmten Organisatoren – es ist deren System. Ich kann nicht aufhören, diese Songs zu singen, da in ihnen eine Botschaft enthalten ist, die die Leute hören sollten.“5
Mit diesen Songs meint Sizzla z.B. Nah Apologize aus dem Jahr 2005. In dem Songtext, der auf der Homepage von Sizzla abgerufen werden kann, heißt es unter anderem, „Rastaman don‘t apologize to no batty-boy / if yuh diss King Selassie mi gun shot yuh bwoy“ (in etwa: „Ein Rastaman entschuldigt sich nicht bei einer Schwuchtel, denn wenn ihr King Selassi durch den Dreck zieht, werde ich euch erschießen“)6. Das zeugt von der Wirkungslosigkeit des Reggae Compassionate Act. Viele Artists, die den RCA signiert haben, fielen danach wieder durch homophobe Äußerungen oder Distanzierung vom RCA auf.
Die Veranstalter_innen kommentieren die Bekanntgabe von Sizzla wie folgt: „Wir sind für Kunstfreiheit, wir sind für Meinungsfreiheit, den Respekt vor anderen Kulturkreisen und wir sind gegen verfassungswidrige Zensurbestrebungen[…]“.7
Diese Aussage zeugt entweder von krasser politischer Dummheit und der Ignoranz gegenüber menschenverachtendem Hass oder versucht bewusst Homophobie durch den Deckmantel einer falsch verstandenen Meinungsfreiheit zu schützen.
Neben Sizzla wurde auch noch Anthony B („Zwei Millionen Rastas können nicht durch Frankreich gehen, aber zwei Millionen Schwule können es. Das ist Babylon! Wenn nur 100 Rastas auf die Strasse gehen, werden sie verprügelt. Die Schwulen gehen ungehindert… Denn Frankreich ist auch ein «Battyman-Country»8) von den Veranstalter_innen eingeladen.
Somit dürfte klar sein, dass unseren letztjährigen Forderungen weder nachgekommen wurde9, noch dass sie zum Nachdenken angeregt haben. Auch unsere anderen Forderungen nach einem Konzept zur umfassenden Information im Vorfeld und für eine qualifizierte Unterstützung Betroffener sexualisierter Gewalt zu entwickeln und der Schaffung von Freiräumen für Frauen, die dringend aufgrund diverser Fälle von Vergewaltigungen und Übergriffen nötig wären, scheint bei den Veranstalter_innen auf taube Ohren zu stossen. Dieses bewusste Verschweigen und Wegschauen zeugt von demonstrativem Desinteresse und trägt zu einem Klima bei, in dem diese Übergriffe leichter möglich sind. Dazu wollen und werden wir nicht schweigen! Wir fordern alle auf sich an den Protesten gegen Homophobie und Sexismus und den Umgang der Organisator_innen des crs damit zu beteiligen und selbst aktiv zu werden.
1 Sinngemäß übersetzt, aus dem Song „damn“; Album: Trendsetter; 2000
2 Song: caan tan yah; Album: Still Blazin; 2002
3 http://www.guardian.co.uk/world/2004/jul/17/gayrights.arts
4 Song: chi chi man; Album: My Crew My Dawgs; 2001
5 http://www.queer.de/detail.php?article_id=11835
6 http://www.judgementyard.org/index.php?pageID=177 (offizielle website von Sizzla)
7 http://www.chiemsee-summer.de
8 http://www.armageddontimes.ch/Artist/Interview/I_AnthonyB.html
9 Keine Einladung homophober, sexistischer Künstler; Auseinandersetzung mit Homophobie im Reggae
RABATZ – Autonome Vernetzung Oberbayern/Salzburg/Tirol:
Antifa Miesbach/Oberland,
antifa nt München,
Anark-Ts – Antifaschistischer Arbeitskreis Traunstein,
Assoziation autonomer Umtriebe Dachau,
Autonome Antifa Innsbruck,
Infogruppe Rosenheim,
Infoladen Salzburg
Unterstützt von:
asab_m – Antisexistisches Aktionsbündnis München,
ASR – Aktion Schwarz-Rot Sulzbach-Rosenberg,
Bunte Aktion Burghausen,
Montagsplenum Rosenheim
Infoveranstaltungen
dabei werden wir versuchen die verschiedenen Facetten der aktuellen Debatte über Auftrittsverbote und die Verhinderung von Konzerten homophober Künstler_innen zu beleuchten. Dabei wollen wir auch die oft rassistisch aufgeladenen Argumentationsmuster in dieser Debatte in den Blick nehmen und kritisieren.Desweiteren berichten wir über die geplanten Proteste gegen Homophobie und Sexismus auf dem Chiemsee Reggae Summer.
01.07.10 Kafe Marat, München
07.08.10 Freiberger, Traunstein
wo ist mein eintrag ? ist das demokratie dieses zu löschen was ihnen nicht passt?
also nochmal: an die elke:
woher hast du den bericht, auch nur von einer webseite , woher weisst du ob dies auch stimmt u der wahrheit entspricht?
und an die antifa ,, ihr habt gerade noch gefehlt. nur labern u noch nie einen nazi gesehn.
Lieber Kay, wir laden Sie herzlich ein zu unserer Diskussion am 4. August zu kommen. Vielleicht klären sich ja dann die offenen Fragen im persönlichen Gespräch.
MfG,
Sabine Ponath
hallo sabine,
auf anfrage habe ich diese antwort von ihnen bekommen: Sie schreiben hier einem Kreisverband, der natürlich nur regionale Politik betreiben kann. Wir als regionaler Verband betreiben keine Schulpolitik in Jamaica oder Projekte gegen Armut in Jamaica. Beides sind sehr wichtige Themen - übersteigen jedoch die Handlungsfähigkeit eines Kreisverbandes.
Für Ihre Anliegen wenden Sie sich am Besten an die Bundespolitik mit Schwerpunkt Außenpolitik. Die AnsprechpartnerInnen finden Sie unter folgendem Link:
,,, finde ich schon irgendwie krass.
erst auf meine 2 anfrage haben sie mir überhaupt geantwortet u ich habe sie gefragt was sie unternehmen gegen armut in jamaica u sie haben mich verwiesen auf einen link.
ist es doch aber nicht ihre aufgabe ,,, Sabine ,,, an dortiger stelle zu fragen u sich auch aktiv einzusetzen gegen armut in jamaica usw.
Lieber Kay,
ich gebe Ihnen Recht: es gäbe so viel zu tun, es gäbe so viele Themen und Felder für die man sich einsetzen müsste. Als Vorsitzende des Kreisverbands Traunstein gehört es (um Ihre Frage zu beantworten) vorrangig nicht zu meinen Aufgaben, die Armut in Jamaica zu bekämpfen. Dafür haben wir sehr zuverlässige und gute Menschen an anderen Stellen, die sich auf Menschenrechtsverletzung und Außenpolitik spezialisiert haben und die Ihnen bei Ihren Anliegen sicherlich gerne weiter helfen werden.
Und wie es so schön heißt “Schuster, bleib bei deinen Leisten”, so bleibe ich bei der regionalen, bzw. bayerischen Politik, für die ich in mein Amt gewählt wurde.
Ich verbleibe mit besten Grüßen und hoffe darauf, Sie nach den digitalen Diskussionen nun auch einmal persönlich kennen zu lernen,
Sabine Ponath
Hallo Sabine,
für die einladung aber , ich finde aber den vorschlag des veranstalters , die diskussion während des Festivals zu veranstalten u breit in der Öffentlichkeit zu diskutieren besser als ihrer , in einenem Zirkel mit und unter Parteifreunden zu veranstalten.
Anlässlich des Chiemsee Reggae Summer (bei welchem der homophobe Hasssänger Sizzla auftritt) findet diese Infoveranstaltung “Murder Inna Dancehall” zu der Thematik “Homophobie und Sexismus in der Reggae-Szene” statt. Gemäß dem Motto “love reggae – hate homophobia” soll nicht die gesamte Reggae-Szene pauschal diskreditiert oder Reggae und Dancehall als Hass-Musik dargestellt werden, jedoch soll die Hetze von einigen Interpreten gegen Homosexuelle offen angesprochen und kritisiert werden. Bei dem Vortrag werden die verschiedenen Facetten der aktuellen Debatte über Auftrittsverbote und die Verhinderung von Konzerten homophober Künstler_innen beleuchtet. Dabei wollen die Referenten auch die oft rassistisch aufgeladenen Argumentationsmuster in dieser Debatte in den Blick nehmen und kritisieren. Desweiteren soll über die geplanten Proteste gegen Homophobie und Sexismus auf dem Chiemsee Reggae Summer diskutiert werden.
Freitag 13.August 19 Uhr Infoladen Salzburg, Lasserstrasse 26
Sonntag 15.August 19 Uhr Vetternwirtschaft Rosenheim